Der Formschnitt

Eine immergrüne Hecke hat als Vorteil, dass sie das ganze Jahr hindurch grün bleibt. Egal ob es nun Sommer oder Winter ist: sie bietet einen natürlichen Sichtschutz. Man kann solch eine immergrüne Hecke aber auch in eine optisch schöne Form schneiden und somit bestimmte Highlights im Garten erzeugen. Dieser sogenannte Formschnitt sollten Sie übrigens neben dem zweijährlichen Schnitt (durchgehend im Winter und im Frühling) ausführen. Hierdurch bleibt die immergrüne Hecke schön grün und gesund. Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann klicken Sie auf Kirschlorbeerhecke, auf Ligusterhecke oder auf immergrüne Hecke: Bambus.

Wann sollte man den Formschnitt ausführen?

Wenn Sie Ihre immergrüne Hecke in eine schöne Form schneiden möchten, können Sie das am besten im Frühling oder im Sommer ausführen. Also vom 01. März bis zum 30. September. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht an sehr sonnigen oder heißen Tagen schneiden, denn dann besteht die Gefahr, dass die Blattränder durch die Sonne braun werden. Manchmal besteht zudem die Gefahr, dass Pflanzen nochmal austreiben und somit sehr anfällig vor Frost werden. Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann klicken Sie auf immergrüne Hecke schneiden.

Wie führt man den Formschnitt aus?

Im Allgemeinen sollten Sie wissen, dass die Hecke nach oben hin schmal zulaufen sollte und an der Basis also breiter als die Spitze oder Krone ist. Man nennt diesen Schnitt auch wohl Pyramidenschnitt. Hierdurch kann das Licht ausreichend an die unteren Pflanzenteile gelangen und das Holz verkahlt nicht an der Unterseite. Dies gilt speziell für Hecken wie Koniferen. Die Thuja (auch Lebensbaum genannt) oder die Scheinzypresse dürfen zudem nicht ins alte Holz zurückgeschnitten werden, denn dann besteht die Gefahr, dass sie gar nicht mehr austreiben.

Buchsbäume eignen sich perfekt für den Formschnitt mit Heckenscheren. Man kann Sie auf eine besondere Weise formen. Was halten Sie von einer Kugel, Spirale, Kegel oder Pyramide? Hiermit geben Sie Ihrem Garten zum Bepispeil ein schönes französiches oder mediteranes Flair.

Für den jeweiligen Formschnitt Ihrer immergrünen Heckenpflanze gibt es praktische Schablonen oder Ringe aus Draht, die vor allem für den Buchsbaum in Kugelform praktisch sind. Man braucht nur den Durchmesser des Buchsbaumes zu wissen und die Spitzen, die aus dem Drahtgitter stecken zu entfernen. Wenn Sie eine Kegelform bevorzugen, sollten Sie an der Spitze des Buchsbaumes beginnen und langsam nach unten schneiden und darauf achten, dass die Abstände von der Mitte des Stammes bis nach außen gleichmäßig sind. Das Ende des Kegels können Sie mit einem abgerundeten Rand gestalten. Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann klicken Sie auf den vielseitigen Nadelbaum oder auf Lebensraumhecken.

Formschnitt: Koniferen

Auch Koniferen, wie die Thuja oder Zypressen, lassen sich ganz gut in eine Form schneiden. Vor allem die Spiralform ist bei diesen Heckenpflanzen beliebt aber auch kleinere Kugeln, Kegel oder Pyramiden sind oft zurückzusehen. Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann klicken Sie einfach auf Koniferenhecke schneiden.

Ob Sie nun eine Koniferen- oder Buchsbaumhecke schneiden: das richtige Gartenwerkzeug ist von großer Bedeutung. Gartenscheren mit längeren Griffen sorgen dafür, dass Sie eine bessere Kontrolle über den Schnitt haben und einen größeren Abstand halten können. Kleinere Gartenscheren sind für das Innere des Strauches oder präzisere Arbeit hilfreich.