Immergrüne Hecke schneiden

Wenn Ihre immergrünen Heckenpflanzen so allmählich zu hoch oder zu breit werden, dann wissen Sie schon wie spät es ist: Zeit für einen Heckenschnitt. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie gründlich und korrekt vorgehen sollten um letztendlich ein akkurates Ergebnis zu erreichen, sollten Sie unbedingt weiterlesen!

Wann schneide ich meine immergrüne Hecke?

Haben Sie festgestellt, dass Ihre Hecke dringend geschnitten werden soll? Dann können Sie leider nicht einfach direkt loslegen, denn immergrüne Hecken schneidet man in der Regel von April bis August und vor dem ersten Frost. Zudem sollte man die immergrüne Hecke nur zwei Mal im Jahr schneiden: also im Frühling und im Spätsommer. Je öfter Sie übrigens Ihre Hecke schneiden, umso schneller haben Sie eine blickdichte Hecke im Garten.

Der erste Schnitt, der sogenannte Rückschnitt, geschieht oft noch vor dem Austrieb. Der zweite Schnitt kann als Korrekturschnitt betrachtet werden. Zu diesem Zeitpunkt können Sie schauen, ob Ihre immergrüne Hecke die gewünschte Breite oder Höhe hat.

Wählen Sie für das Schneiden Ihrer Hecke einen trockenen und bewölkten Tag aus. Somit vermeiden Sie, dass die frisch geschnittenen Triebe austrocknen. Ein radikaler Rückschnitt Ihrer Hecke ist zwischen März und Oktober übrigens nicht erlaubt, denn dadurch könnten brütende Vögel gestört werden. Den Formschnitt können Sie ohne weiteres durchführen.

Heckenscheren: die Vor- und Nachteile

Eine immergrüne Hecke sollte natürlich mit der richtigen Heckenschere geschnitten werden. Eine normale Hand-Heckenschere mit sauberem Schnitt hat mehrere Vorteile: sie ist ökologisch, leise und zudem ein gutes Fitnessgerät für die Arme. Der Heckenschnitt dauert zwar ein wenig länger, aber Sie schonen die Umwelt wesentlich.

Andererseits gibt es die Akkuheckenschere oder die elektrische Heckenschere. Diese motorisierten Geräte sorgen dafür, dass Ihre Hecke schnell geschnitten ist, obwohl Sie mit solchen Geräten weniger detailliert und genau arbeiten können. Zudem sind sie laut und sie fördern eine höhere Investierung. Bei elektrischen Heckenscheren besteht zudem die Gefahr, dass das Kabel durchtrennt wird. Bei Akkuheckenscheren ist dies nicht der Fall. Sie sind leise und kraftvoll. Selbstverständlich sollten Sie bei der Wahl Ihrer Heckenschere auf die Größe Ihrer immergrünen Hecke achten. Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann klicken Sie auf Gartengestaltung.

Koniferen und Buchsbäume

Koniferen und Buchsbäume sind beide immergrüne Heckenpflanzen. Sie wirken etwas anders vom Schnitt her. Koniferen darf man zum Beispiel nicht ins alte Holz zurückschneiden, denn dann treiben sie nicht mehr neu aus. Die Eibe bildet hierzu eine Ausnahme. Koniferen sollte man nach dem Schnitt ausreichend gießen und düngen, damit die Heckenpflanzen sich im Herbst wieder gut erholen und den Winter problemlos überstehen. Haben Sie schon einmal über eine Buchsbaumhecke, über eine Kirschlorbeerhecke oder über eine Ligusterhecke nachgedacht?

Der Buchsbaum kommt nur gut zur Geltung, wenn man ihn regelmäßig schneidet. Er regeneriert schnell und verträgt sogar mehrere Schnitt pro Jahr. Wenn es im Juli oft regnet sollten Sie vorsichtig sein mit dem Schnitt. Das Schneiden eines Buchsbaumes ist in Kombination mit Feuchtigkeit nämlich der ideale Anreger für Buchsbaumpilz und das möchte man natürlich vermeiden! Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann klicken Sie auf Krankheiten und Schädlinge bei immergrünen Hecken.