Ist die Buche eine immergrüne Pflanze?

Der Name Buche (auf Lateinisch: Fagus sylvatica) kommt Ihnen vielleicht bekannt vor. Dieser Klassiker gehört offiziell zu den Heckenpflanzen, die ihr Laub im Winter abwerfen. Sogenannte laubabwerfende Heckenpflanzen. Die Buche kennzeichnet sich durch ihr grünes Laub, dass Ihrem Garten im Frühling und im Sommer eine schöne frische Ausstrahlung gibt. Buchen wachsen sehr dicht und bilden sozusagen eine undurchdringliche, blickdichte Hecke, die Sie vor neugierigen Blicken von Nachbarn oder Passanten schützt und somit viel Privatsphäre bietet.

Behält die Buche ihr Blatt im Winter?

Obwohl die Buche offiziell zu den laubabwerfenden Heckenpflanzen gehört, ist sie ein Sonderfall. Das frische und hellgrüne Blatt färbt sich im Herbst erstmal orangegelb oder rot. Anschließend bleibt das Blatt im Winter teilweise braun und vertrocknet an den Ästen hängen, wodurch Sie immerhin von einer teilweise bedeckten Buchenhecke profitieren können. Die Buchenhecke ist also durchaus auch im Winter mit Blättern versehen und wirft erst im Frühling die restlichen Blätter ab. Zu diesem Zeitpunkt entsteht dann wieder ein neuer Blattaustrieb.

Welche Buchensorten gibt es?

Die Blätter der Buche verfärben sich im Winter orangegelb oder rot. In diesem Sinne haben Sie mit zwei verschiedenen Buchensorten zu tun. Einerseits die normale Buche oder Rotbuche (auf Lateinisch: Fagus sylvatica) und andererseits die Blutbuche (auf Lateinisch: Fagus sylvatica ‘Atropurpurea’). Die Blutbuche ist mit einer schönen, tiefroten Farbe versehen. Die Blätter sind glänzend, leicht gewellt und haben einen glatten Rand. Sie sind zudem etwas größer als die Blätter einer Hainbuche (auf Lateinisch: Carpinus betulus). Ist die Hainbuche eine immergrüne Pflanze?

Die Buche als Hecke

Wenn Sie eine schöne Buchenhecke anlegen möchten, dann haben Sie im Allgemeinen die Wahl aus einer Hainbuche, einer Rotbuche oder eine Blutbuche. Obwohl die Hainbuche etwas robuster und anspruchsloser wirkt, ist die Buche sehr schnittverträglich. Sowohl die Rotbuche als auch die Blutbuche gedeihen gut auf einem Humus-Boden, der nicht zu sauer ist. Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann klicken Sie auf immergrüne Hecke pflanzen.

Eine Buchenhecke sollte man mindestens einmal im Jahr zurückschneiden. Hierdurch wird die Hecke verjüngt und sie behält eine schöne Form. Der erste Rückschnitt geschieht meistens im Frühjahr bis Ende Februar. Zu dieser Zeit befindet die Buche sich in einer Winterpause. Ein zweiter Rückschnitt können Sie nach dem 24. Juni ausführen. Sie werden sehen, dass die Buchenhecke dadurch besser verzweigt. Klicken Sie auf immergrüne Hecke schneiden oder auf Formschnitt, wenn Sie mehr erfahren wollen.

Worauf achtet man beim Schneiden einer Buchenhecke?

Die meisten Leuten schneiden die Buchenhecke gerade mit einer flachen Oberfläche ab. Bei dieser rechteckigen Form erhalten die unteren Zweige jedoch nicht genügend Licht, was der Hecke nicht zu Gute kommt. Denken Sie an Blattausfall. Gerade auch bei schnellwachsenden, immergrünen Hecken sind regelmäßige Rückschnitte wichtig.

In dieser Hinsicht ist die Trapezform besser geeignet, denn die Sonne kann somit auch die unteren Bereiche der Hecke wunderbar erreichen, wodurch Ihre Hecke gesund bleibt. Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann klicken Sie auf Krankheiten und Schädlinge bei immergrünen Hecken.